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Genealogie

Ist die Anzahl der bekannten Vorfahren noch gering und damit leicht überschaubar, so kommt man bei wachsender Zahl ermittelter Ahnen kaum mehr um eine systematische Numerierung - bei der jeder Person eine eindeutige Nummer zugeordnet wird - herum.

Dies erkannte auch der deutsche Jurist und Privatgelehrte Stephan Karl Kekulé von Stradonitz (1863 - 1933) und entwickelte 1898 für diesen Zweck ein einfaches und logisches Numerierungssystem, das sich wie folgt aufbaut:

Die Ausgangsperson (Proband) erhält die Nummer 1. Der Vater hat stets eine doppelt so hohe Nummer wie dessen Kind. Die Nummer der Mutter errechnet sich, indem die Nummer des Kindes verdoppelt und anschließend "1" addiert wird.

Diese Grundregeln reichen bereits aus, um das System vollständig zu definieren. Daraus leitet sich ab:

Mit Ausnahme des Probanden haben männliche Vorfahren immer gerade Nummern (2, 4, 6, 8, 10...), weibliche dagegen stets ungerade Nummern (3, 5, 7, 9, 11...). Die Nummer der Frau ist stets um eins höher, als diejenige ihres Mannes. Die Nummernfolge der Stammlinie lautet stets 1, 2, 4, 8, 16, 32... und gehorcht damit dem Ausdruck k = 2g (k: Kekule-Nummer; g: Generation)

Das hört sich mit der Formel und den formulierten Bedingungen richtig gewaltig nach Wissenschaft und Mathematik an und führt im ersten Moment zur Haltung „Oh ne – das muß ich jetzt nicht haben!“

Darum hier das Ganze mal als Grafik (PDF-Datei - 33 kB) und einfach veranschaulicht, dann wird es auch leichter verständlich.

Dies ist selbstverständlich nur für eine Konsanguinitätstafel darstellbar, da hieraus die Stammlinie eines Probanden entwickelt und damit die direkte Blutsverwandtschaft ermittelt wird.

Wer jemals einen „Ahnenpass“ in den Händen hielt, wird diese Struktur wiedererkennen.

Für die Darstellung in dieser Zusammenfassung beschränke ich mich ausdrücklich zunächst auf die Form der Konsanguinitätstafel, mir liegt jedoch mittlerweile eine Affinitätstafel mit über 400.000 Probanden vor.

Diese Affinitätstafel stellt meine Arbeitsgrundlage dar, da alle anderen Formen an der Übersichtlichtkeit scheitern würden.

Wer immer sich mit Genealogie beschäftigt, wird früher oder später vor die Frage gestellt:

In welchem Verwandtschaftsverhältnis stehen meine Ahnen zu mir?

Vielleicht hilft diese Übersicht ein wenig:

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